Tiergestützte Therapie in Eckernförde

Seit Mai 2013 begleitet mich bei meiner Arbeit mein Labradoodle Ida.

Ida bekommt am 01.11.2016 fünf quietschgesunde Welpen. Eine Hündin, Amanda bleibt in unserem RUDEL. Sie bereichert unseren Alltag und die Arbeit mit ihrer unerschöpflichen Lebensfreude und Lebendigkeit.

 

Ich bin Ida

Hallo, ich bin Ida. Am 07.03.2013 werde ich in Kosel mit 9 anderen Welpen von einem Labradoodle geboren. Ich wachse in liebevoller Umgebung auf und ziehe mit 9 Wochen zu Heike. Dort lerne ich viele verschiedene Menschen mit und ohne Behinderung kennen. Ich liebe es zu spielen, zu kuscheln und Tricks zu lernen.

Das Größte ist es gewesen, als ich selbst Hundebabys bekommen habe. Ich hatte es mir so sehr gewünscht.

 

Ida ist eine sehr sanfte, im Kontakt achtsame und liebevolle Hündin. Sie kann auch gut mit autistischen Kindern, weil sie die Gefühle und Stimmungen der Menschen wahrnimmt und achtsam darauf eingeht.

Ich, Ida habe z.B. Kontakt zu Menschen mit seelischer, körperlicher und geistiger Behinderung. Außerdem gehe ich mit zu traumatisierten Kindern und Jugendlichen, zu Kindern mit Angststörungen und Autismusspektrumstörungen.

Ich liebe es mich zu den Kindern auf den Schoß zu setzen, in die Hängematte zu klettern, im Wald mit den Kindern herumzustromern, beim Malen zuzuschauen, mit den Kindern Musik zu hören, zu entspannen.

 

Wenn ich nicht bei der Arbeit bin, gehe ich ganz viel mit meinem Frauchen spazieren. Wir treffen immer viele Hunde. Das find ich richtig super. Ich kann am Strand toben, rennen, springen, schwimmen usw. Einfach großartig.


Amanda, der kleine Wirbelwind erobert in Kürze jedes Herz. Sie strotzt vor Lebensfreude und aktiviert selbst müde, traurige Kinder.


Wenn ihr mehr über die tiergestütze Therapie wissen wollt, dann lest einfach weiter:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tiergestützte Förderung

Die Tiere erreichen einen körperlich, seelisch oder auch geistig beeinträchtigten Menschen in vielen Situationen besser als jede Sprache der Therapeuten oder Betreuer.

 

Alleine die Präsenz eines Tieres führt zur Entspannung beim Menschen.

 

Die tiergestützte Förderung geht davon aus, dass durch die Anwesenheit der Tiere, das Streicheln & Berühren auf physischer Ebene folgende Veränderungen stattfinden können:

  • Reduzierung von Blutdruck sowie Herz- und Atemfrequenz
  • Entspannung der Muskulatur, Anregung der Atmung    
  • Reduzierung von Schmerzen und Schmerzmedikation      
  • Verbesserung der Sensomotorik, Förderung der Mobilität  

Auf psychischer Ebene konnten wiederholt folgende Veränderungen beobachtet werden:

  • Reduzierung von Einsamkeit, Angst, Feindseligkeit
  • Erleben von emotionaler Zuwendung
  • Förderung emotionaler Ausgeglichenheit, Freude und Humor
  • Verbesserung der Fähigkeiten im Bereich des Selbstwertgefühls, der  Kommunikationsfähigkeit und der Motivation

Die Tiere begegnen Menschen mit Beeinträchtigungen, traumatisierten Kindern und Jugendlichen unbefangen und offen. Dementsprechend fällt es diesen Menschen leichter sich  zu öffnen und Kontakt aufzunehmen. Um mit Tieren zu kommunizieren braucht es keine Worte. Daher haben Menschen, die sich nicht der verbalen Sprache bedienen können, trotzdem die Möglichkeit zur Kommunikation.

 

Bei der Begegnung mit Tieren spiegeln sie die Signale der Menschen eindeutig wider. Tiere erkennen, ob die verbale Sprache zu den Signalen, die nonverbal ausgesendet wird, passt. Tiere erkennen die Körpersprache und reagieren darauf.

 

Bei meiner Arbeit geht es einerseits um die Anwesenheit des Hundes, andererseits um den Kontakt zwischen Mensch und Hund. Es werden z. T. enge Bindungen mit dem Hund eingegangen. Es entsteht eine Vertrauensebene zwischen Hund und Mensch, die sich positiv auf das therapeutische Setting auswirkt.

 

Viele suchen in verschiedenen Situationen den Kontakt zum Tier. Manchmal reicht ihnen das Sprechen und Streicheln mit ihnen.  Manchmal legen sich einige eine Weile dazu. Die Entspannung nach so einem Rückzug ist deutlich sicht-/ und spürbar. 

 

Die Tiere ersetzen keinen Therapeuten, unterstützen diese dennoch auf ihre ganz besondere Art und Weise. Nur wer das schon erlebt hat, weiß welch positive Auswirkung Tiere haben können.